Henkel

Produktfotografie

Kunde

Henkel AG & Co. KGaA

Aufgabenstellung

Hochauflösende Produktfotos,
Einzelaufnahmen und Produktgruppen

Branche

Adhesive Technologies

Entwickler

Andreas Salmon

Pack-Shot

Die reine Abbildung eines Produktes, weitläufig Pack-Shot genannt, war hier die ursprüngliche Aufgabenstellung. Wünscht der Kunde dann nachträglich die Option zu haben, die Einzelprodukte zu länderspezifischen Produktgruppen zusammenfügen zu können, mitunter auch in einer zigfach vergrößerten Abbildung als riesiges Messefoto, dann kommen noch andere Komponenten dazu. Zudem stellen die hier gezeigten Produkte durch ihre geringe Größe besondere Anforderungen an das Objektiv und die Möglichkeiten einer produktgerechten Beleuchtung. Dies mag sich im ersten Moment ungewöhnlich anhören, lässt sich aber außerordentlich gut veranschaulichen.

Was macht einen guten Pack-Shot eigentlich aus?

Die Abbildung, dass heißt ein Foto hat eine Höhe und Breite – das Produkt ist dreidimensional. Das Produkt sollte also so beleuchtet sein, dass es im Bild greifbar scheint, der runde Prittstift z.B. sollte auch rund wirken. Feinste Details, gerade im Makrobereich sollten genauso exakt wieder gegeben werden wie hier die Spitze mit dem Korrekturband (und das bei dieser enormen Abbildungsgröße). Je nach Beschaffenheit der Produkte muss man verhindern, dass sich der Untergrund in dem zum Teil glänzenden Kunststoff der Produktverpackungen spiegelt, da sonst die Abbildung „matschig“ und unscharf wird. Die Produkte haben teilweise ein transparentes Gehäuse – das Innenleben sollte also durchaus erkennbar sein. Wenn man dann das Produkt auf alle Untergründe setzen kann und es mit ein bisschen Feintuning wirklich transparent ist (Beispiel mit Streichholz), dann sieht man schon, dass Foto nicht gleich Foto ist.

Die Gegenstände werden perfekt freigestellt (d.h. digital ausgeschnitten), und haben so auch in größter Abbildung perfekte Kanten (was bei den Zahnrädchen der Refill-Kassette durchaus dauern kann). Letztendlich rundet die perfekte digitale Bildbearbeitung die Arbeiten ab (ein Siebdruck-Prittlogo auf Kunststoff gedruckt ist selbst in 1:1 schon pixelig und unscharf) und die Qualität der vielen Arbeitsschritte  macht dann eben den Unterschied aus.

Und genau dies möchte der Kunde: sich in jeder Hinsicht qualitativ von seinen Wettbewerbern abheben.

Wenn man dann sieht, wie in richtiger Größenrelation zueinander, aus den Einzelbildern stimmige Gruppenfotos entstehen, wenn alles von Anfang an berücksichtigt wird, dann ist der scheinbar größere Aufwand unter dem Strich sogar deutlich kostengünstiger. Die Qualität und Schärfe der Abbildungen ist um ein Vielfaches besser, und mit Spiegelungen und Schatten versehen äußerst realistisch.

Ein halbes Jahr später wurde die Verpackung des ersten Produktes relauncht – es wurde einfach das neue Produkt fotografiert und ausgetauscht; ein neues Gruppenfoto war nicht erforderlich.