Nicht Reichweite. Nicht Lautstärke. Sondern Glaubwürdigkeit.

Meine Gedanken in einer ziemlich lauten Zeit…

 

 

    Kürzlich habe ich hier über die Sehnsucht nach dem, was bleibt, geschrieben.

    Seitdem achte ich ein bisschen genauer darauf, wie wir eigentlich miteinander kommunizieren. Im Marketing. Auf Social Media. In der Politik. Und ganz ehrlich auch im ganz normalen Alltag.

    Und je länger ich hinschaue, desto öfter denke ich mir, dass wir uns wahnsinnig viel Mühe geben, überzeugend zu wirken, aber erstaunlich wenig, um glaubwürdig zu sein.

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    Kürzlich habe ich hier über die Sehnsucht nach dem, was bleibt, geschrieben.

    Seitdem achte ich ein bisschen genauer darauf, wie wir eigentlich miteinander kommunizieren. Im Marketing. Auf Social Media. In der Politik. Und ganz ehrlich auch im ganz normalen Alltag.

    Und je länger ich hinschaue, desto öfter denke ich mir, dass wir uns wahnsinnig viel Mühe geben, überzeugend zu wirken, aber erstaunlich wenig, um glaubwürdig zu sein.

    Unternehmen feilen an Botschaften, bis sie perfekt klingen, Politiker reden so lange um Dinge herum, bis keiner mehr genau weiß, was eigentlich gemeint war, und auf Social Media wirkt manches, als hätte vorher noch jemand schnell den Hochglanzfilter drübergelegt.

    Das Problem ist nur, dass Menschen das merken. Vielleicht nicht sofort. Aber irgendwann schon.

    Vertrauen entsteht nämlich selten dort, wo alles perfekt klingt. Es entsteht eher dort, wo jemand einfach sagt, was Sache ist – ohne großes Theater.

    Gerade im Content für Social Media wäre das manchmal schon ein Fortschritt.

    Weniger Inszenierung. Mehr ehrliche Gedanken.

    Nicht jeder Beitrag muss größer klingen, als er ist. Manchmal reicht es völlig, wenn er einfach stimmt. Vielleicht ist das gerade die eigentliche Währung unserer Zeit.

    Nicht Reichweite. Nicht Lautstärke. Sondern Glaubwürdigkeit.

    (CaRu)